HuWo Reisen
    
   


  
9. Tag Vom Damaraland ins Kaokaveld
Heute machten wir uns auf die zweite Etappe nach Opuwo. Irgendwann auf der Strecke hat es dann einen unserer Reifen erwischt. Leider mussten wir den am Flughafen erhaltenen Wagen nach sechs Tagen wieder abgeben und ihn gegen ein anderes eintauschen. Unser Wagen musste in die Inspektion.
Dies war ja eigentlich vorhersehbar gewesen und man hätte uns direkt einen anderen geben können, aber nein. So wurde die erste Lodge, die wir als Adresse angegeben hatten angerufen, von dort wurde der nächste Aufenthaltsort herausgefunden, an diesem wurde herumtelefoniert bis man unser Hotel wusste - von diesem wurde wieder der nächste Aufenthaltsort herausgefunden und das Spiel begann von vorne bis man uns am 6.Tag lokalisiert hatte.
Auf der Ameib Ranch teilte uns dann die Besitzerin mit, dass man uns suchen würde und der Mitarbeiter mit dem neuen Wagen in einer halben Stunde da sein würde. So funktioniert "Technik" in Namibia. Einziges Problem an dem "neuen" gleichen Wagen war, dass die Reifen schon ziemlich heruntergekommen waren.
Dies machte sich jetzt auf der Pad bemerkbar. Wenigstens war das Ersatzrad neu. Da wir aber den schlechtesten Teil der Strecke noch vor uns hatten, ließen wir in Sesfontein den Reifen flicken - wenn auch nur provisorisch für ca. 100 km. Egal, Hauptsache noch etwas was wir aufziehen konnten, falls es den nächsten erwischen würde.
Der Stopp in Sesfontein dauerte dann auch entsprechend länger. Die anfangs noch gut gewartete Pad änderte sich ab hier extrem. Teilweise war in den Senken die Straße weggespült und das schlimmste wartete dann am Joubert Pass auf uns. Hier hatte man wohl die zwar steile, aber asphaltierte Kuppe weggefräst um sie zu "entschärfen" - was für uns zu einer Katastrophe wurde. Die Felsriefen auf der Strecke hoch waren so extrem, dass man den Wagen, hing man einmal in der falschen Spur nicht mehr aus dieser bewegen konnte. Auf halber Strecke hoch mussten wir wieder rückwärts nach unten. Kein schönes Gefühl!
Mit uns hatte eine südafrikanische Familie ein ähnliches Problem - ihr Wagen war zwar für diese Strecke tauglich, unserer ohne 4x4 nicht, aber ihr Anhänger nahm ihnen die Geschwindigkeit um hochzukommen.
Irgendwie schafften wir alle zusammen dann, dass die Autos und der Anhänger oben ankamen. Alleine hätten wir umkehren müssen!
Ziemlich fertig erreichten wir dann kurz vor Sonnenuntergang die Opuwo Country Lodge und konnten zumindest noch den Sonnenuntergang am Pool mit einem herrlich kalten Savannah Dry genießen. Die nächsten zwei Tage mussten wir mal kein Auto fahren!
Opuwo Country Lodge 3 Übernachtungen im Superior Zimmer mit Frühstück

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