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Erindi Private Game Reserve vom 06. bis 09. Mai 2014
Nach fünf Nächten in staatlichen Restcamps hatten wir genug - wir fuhren auf dem schnellsten Weg zu unserer "Luxusunterkunft" für die nächsten drei Nächte. Da wir nicht wussten ob wir wegen der Jahreszeit überhaupt Tiere in Etosha zu sehen bekamen, hatten wir sicherheitshalber eine private Lodge mit "Tieren" gebucht.
Das tolle an Erindi ist die riesige Terrasse über dem Wasserloch, an dem es einem nie langweilig wird. Die Unterkünfte sind sehr schön, man merkt, dass hier der Staat nichts zu sagen hat. In punkto Freundlichkeit ist noch Nachholbedarf. Wir kamen ziemlich erledigt, die letzten 50 km sind ziemlich holprig an und die Empfangsdame hatte nichts besseres zu tun als uns sehr unfreundlich darauf hinzuweisen, dass die Zimmer erst ab 15:00 Uhr bezogen werden können (aber nicht etwa weil sie nicht fertig waren, sondern weil sie es so wollte). Auf anderen teilweise auch kleinen Gästelodges wurden wir mit einem kalten Getränk und sehr freundlich und warm empfangen, das hier war zunächst einmal ein totaler Reinfall und dann für die Kohle!!!
Wie wir später feststellten, hatte gerade eine neue Mitarbeiterin im Bereich guest relation angefangen und diese entschuldigte sich mehrmals für den schlechten Empfang - man wolle daran arbeiten!.
Der Ausblick von der Terrasse ließ uns dann aber wieder runterkommen und wir freundeten uns mit der Bequemlichkeit von Erindi an. Die Tiere zogen an uns vorbei, die Hippos waren mal im, mal aus dem Wasser, Giraffen und Elefanten erschienen immer wieder am Wasserloch und wir konnten dieses Treiben von unseren Logenplätzen beobachten.
Am letzten Tag waren zwei übermütige Elefantenjungbullen am Wasserloch, die zunächst alle Hippos im Wasser durcheinanderwühlten (leider ist das Bild mit dem "fliegenden" Hippo vorm Elefanten nichts geworden, aber im Gedächtnis ist es noch sehr lebhaft), dann alle Kroks die noch faul am Ufer lagen ins Wasser scheuchten, sich dann eine Wasserschlacht lieferten und zu guter Letzt auch noch sich im seichten Wasser wälzten und zum Abschluss trötender Weise durchs knietiefe Wasser schlurften.
Etwas so unglaubliches haben wir noch nicht erlebt. Alleine für dieses Ereignis hat sich Erindi gelohnt.
Noch am Rande sei erwähnt, dass das Zimmer absolut Spitze war und wir von unserer eigenen Terrasse auf ein kleineres Wasserloch (mit dem Besuch von Giraffen, Oryx, Antilopen und Löwen) sehen konnten. Das Essen war wieder Buffet, allerdings waren immer Köche da, die einem etwas frisches zubereiteten. Die Wahl der Lodge zum Ende des Urlaubs war goldrichtig - hier konnten wir uns noch einmal etwas erholen und trotzdem Afrika erleben.
Erindi Old Traders Lodge 3 Übernachtungen mit HP

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