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Anahita World Class Sanctuary
Nach unseren obligatorischen 9 Loch um 7:30 Uhr, einen ausgedehnten Frühstück und noch etwas am Pool verließen wir nach einer Woche das wunderschöne Le Telfair in nordöstliche Richtung. Wir teilten uns auf: einer fuhr mit dem Gepäck in einem Taxi und der andere mit dem Scooter zum Anahita Resort.
Dort wurde man ebenso freundlich und zuvorkommend empfangen wie im Le Telfair. Während des Eincheckens wurde das Gepäck sowie der auf der Strecke noch gekaufte Getränkevorrat umgeladen und schon mal zur Unterkunft gebracht - puh wir hätten das nicht schleppen wollen. Wahnsinn - Luxus pur!
Während der eine danach eine Tour mit dem eCart durch die Anlage erhielt, wurde der zweite an der Einfahrt freundlich begrßt und bekam die Zimmernummer mitgeteilt. An jeder Ecke an der man sich dann hätte verfahren können stand ein Angestellter, der einen freundlich mit Namen begrüßte und in die richtige Richtung leitete. Die Anreise mit einem 125 ccm Scooter war wohl doch nicht so üblich in diesem Resort - im Vergleich zum Heliport am Eingang zur Anlage.
Nach dem alles im Appartement war und die Tür zu war, konnten wir es kaum glauben was uns da die nächsten sieben Tage zur Verfügung stand. Die Terrasse umfasste eine Essecke für 6 Personen, eine Sitzecke, einen Pool sowie zwei große Liegen. Darüber hinaus hatten wir noch einen netten Blick auf die Bahn 9 und um die Ecke auf das Meer.
Da uns natürlich auch der Golfplatz von Ernie Els brennend interessierte schnappten wir uns unsere Bags und gingen zum Golfclub. Ein eCart war schnell mit unseren Bags bestückt und auf ging es auf die ersten 9 Loch.
Die Tage hier verbrachten wir zwischen Golfplatz, Pool, Strand, Terrasse und Tennisplatz sowie zwei Ausflügen auf die nahegelegene Ille aux Cerfs und in den Norden der Insel.
Das Appartement war ein absoluter Traum, aber hier sollten die Bilder für sich sprechen. Das Frhstück wurde im Restaurant im Buffetstil angeboten; man konnte sich jedoch Eier und Speck nach Wunsch bestellen. Meistens waren mehr Angestellte wie Gäste im Restaurant.
Der Strand der Anlage war leider nur sehr klein; da Anahita in einer Lagune liegt, ist der Strand wohl künstlich angelegt worden und - beschränkt durch den angrenzenden Golfplatz ziemlich klein. Längere Spaziergänge am Strand sind hier nicht möglich.
Gegenber dem Anahita Resort liegt das Four Seasons Hotel, von dem auch der Golfclub gemanaged wird. Irgendwie haben wir es aber zeitlich nicht geschafft uns dieses Resort einmal anzusehen.
Im Vergleich zum Telfair waren hier unsere Wege zum Pool, Restaurant und Tennisplatz etwas weiter, dafür konnte man den Golfclub ohne Shuttle erreichen.
Die Küche unseres Appartements hat wahrscheinlich den Schock ihres Lebens bekommen, als auf ihrem 5 Flammen Gasherd profane Miracoli anstatt der sonst üblichen kulinarische Spezialitäten gekocht wurden. Man kann sich hier jederzeit einen Koch bestellen, der dann in der eigenen Küche sagenhafte Menues zaubert - wir beließen es bei unseren Fertigprodukten und sind auch satt geworden.
Dank der Waschmaschine und des Trockners hatten wir nach einer Woche wieder saubere Klamotten und fuhren auch mit komplett sauberen Sachen ins nächste Hotel.
Die Anlage ist phantastisch, jedoch war es gut den Scooter zu haben und im 4 km entfernten Ort im Winners Supermarkt einkaufen zu können. Für zwei Bier im Clubhaus haben wir umgerechnet 14,00 € bezahlt, was wahrscheinlich für ein 5* Hotel ok ist, unseren Geldbeutel aber überstrapaziert hätte. Außerdem war es super gemütlich auf der eigenen Terrasse bei einem Savannah Dry zu sitzen. Die Nähe zu Südafrika brachte unser Lieblingsgetränk in den Supermarkt!!!!
Eine weitere Errungenschaft aus dem Supermarkt sind unsere neuen Tassen - die anfangs nur für den Aufenthalt gedacht waren, dann aber mitgenommen wurden. Die kleinen Tassen in den Hotels gehen uns so ziemlich auf den Nerv, also haben wir im Supermarkt zwei Mugs geholt. Die preiswertesten sollten es sein - und man staune es waren zwei Gunners Tassen, wie praktisch, da ja Lukas Podolski gerade nach Arsenal gewechselt ist. So haben wir schon das richtige Fan Equipement!!!
Die spinnen die Kölner - jaja schon klar!
Da uns die Anlage sehr leer vorkam, haben wir mal gefragt und es sollten laut Rezeption 30 Personen da sein - gesehen haben wir jedoch nur 14. In unserem Winter soll es hier richtig voll sein; wir bevorzugen den Juni, dann sind die Temperaturen angenehm (25), die Luftfeuchtigkeit gering und die Plätze leer! Der einzige Nachteil sind die kurzen Tage, aber auf der Terrasse mit einem guten Buch liegen und relaxen oder Tennis bei Flutlicht ist auch prima im Dunkeln mglich.
Wir können dieses Hotel nur empfehlen und würden bei unserer nächsten Tour auf die Insel auch hier wieder Station machen.

Unterkunft: Anahita World Class Sanctuary Beau Champ, 1 Woche Übernachtung/Frühstück, 160 m² Villa Golfplatz, Golf inkl. Club Car, 511,00 € pro Person
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