HuWo Reisen
    
   


  

In Zimbabwe waren wir nur 3 Tage, aber das war auch lange genug. Von dem absolut stressfreien Aufenthalt in Namibia, war es eine ziemliche Umstellung. Hier wurden wir auf dem Weg vom Hotel zu den Victoria Fällen von mindestens 40 Leuten angesprochen, entweder wollten Sie US$ tauschen oder "Holzelefanten usw." verkaufen. Ein freundliches "No thanks" half ebenso wenig wie ein unfreundliches "leave us alone". Hinzu kamen Bemerkungen wie "if they don't buy, shoot them", was unter Berücksichtigung der jüngsten Geschichte Zimbabwes kein kleiner Scherz mehr war. Gut, dass wir zu dieser Zeit noch nicht wußten, dass das Auswärtige Amt vor Reisen nach Zimbabwe gewarnt hattd. Es war ein einziges Spießrutenlaufen zu den Fällen, was zur Folge hatten, dass wir nur am ersten Tag hingegangen sind. Hinzu kam noch der etwas heftige Eintrittspreis von 20 US $ pro Person und Tag.

Die Fälle selbst waren wunderschön, hier waren riesige Naturgewalten am Werk um diesen "Canyon" zu schaffen in den sich der Zambesi stürzt. Da die Fälle ihren Höchststand seit über 40 Jahren hatten, war es eine relativ schwierige Angelegenheit, sie zu sehen. Während wir, naß bis auf die Socken, die Aussicht auf die Fälle genossen, spukte uns immer der Spruch einer Bekannten aus Köln im Kopf herum: "Hoffentlich habt Ihr auch genug Wasser an den Fällen"!!! Nun ja da standen wir nun an den berühmten Victoria Falls und mußten uns keine Sorgen über Wassermangel machen. Je nachdem wie der Wind stand, konnte man die Fälle von den einzelnen Aussichtspunkten sehr gut sehen, aber wehe der Wind drehte sich, dann konnte man nur einen schnellen Spurt vom Aussichtspunkt weg einlegen (gar nicht so einfach, denn der Boden ist durch den dauernden "Gischtregen" ziemlich rutschig). Man sollte auf keinen Fall vergessen eine Tüte um die Kamera zu wickeln, Regenjacke und/oder Schirm können ebenfalls hilfreich sein.

Von unserem Hotel (Rainbow Hotel, Victoria Falls) konnte man die Fälle vom Dach aus sehen, d.h. eine riesige Gischt über dem Gebiet der Fälle. Eine verbesserte Sicht war also nicht zu erwarten. Nach einem Frühstück informierten wir uns bei einem kleinen "Reiseveranstalter" im Hotel nach dem Helikopterflug über die Fälle. Obwohl wir immer noch nicht sicher waren, dass man beim Flug mehr sehen würde und der Flug zudem mit 75 US$ pro Person recht teuer war, haben wir den Flug dann doch gebucht... und haben es nicht bereut. Die Aussicht auf die Fälle und den Zambesi waren grandios. Einen besseren Überblick über die Fälle kann man nicht bekommen.

Von Deutschland aus hatten wir über das Reisebüro in dem wir die Flüge nach Namibia und Victoria Falls, sowie unseren Camper gebucht hatten auch noch ein "Touren-Paket" (Game Drive + Sundowner auf dem Zambesi) gebucht. Eigentlich sind wir keine Freunde von Pauschalbuchungen, aber angesichts der Tatsache, dass wir nur kurze Zeit vor Ort sein sollten, wollten wir die Hälfte der Zeit nicht auch noch mit dem Suchen nach dem richtigen Anbieter verbringen. Wir waren heilfroh, dass wir nicht wieder auf eigene Faust aus der Hotelanlage mußten. Von einer Reiseagentur wurden wir mit einem kleinen Bus abgeholt und zur Matetsi Game Lodge gebracht. Von dort aus ging es in einem Jeep weiter bis an den Fluß, wo ein kleines Boot mit kalten Getränken und Sandwichs auf uns wartete. Die Fahrt auf dem Zambesi war wunderschön, vor allem die Hippos hatten es uns angetan.

Nach ca. 1 1/2 Stunden legte das Boot an und der Jeep nahm uns für die anschließende Pirschfahrt in Empfang. Von den Big Five fehlte uns nur noch der Büffel und so versuchten der Fahrer und sein Beobachter für uns Büffel aufzuspüren. Neben einer riesigen Elefantenherde, Sabel Antilopen (sehr selten) und dem "Üblichen", haben wir dann auch noch eine große Büffelherde gesehen. Zum Sonnenuntergang wurde auf einer etwas freieren Fläche gehalten und es gab Gin Tonic mit Eis. Alles in allem war dieser Ausflug ein tolles Erlebnis ohne Störungen und in einer angenehmen Umgebung und wunderschöner Landschaft, Luxus pur.



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