HuWo Reisen
    
   


  
Für die 3 Wochen Outback haben wir lange überlegt und gerechnet, auf welche Art und Weise wir es bereisen wollten. In Betracht kamen:

  • PKW mit Hotel-/Motelübernachtungen
  • 4WD Jeep mit Hotel-/Motelübernachtungen
  • 4WD Camper

Nach langem hin und her, haben wir uns für die letzte Alternative entschieden. Da die Entfernungen teilweise sehr groß sind und wir uns nicht abhetzen wollten, um ein Motel zu erreichen, kam letztendlich nur der Camper in Frage. Mit ihm hatte man die Möglichkeit bequem entlang der Strecke zu übernachten. Darüber hinaus wollten wir unbedingt den Merinee Loop fahren, für den ein Allrad Fahrzeug erforderlich ist.
Durch einen Kollegen haben wir den für uns optimalen Allrad-Camper gefunden. Es handelt sich um den 4WD Adventure Camper von Apollo Motorhome Holidays, den wir in Adelaide kaum wieder abgeben wollten, weil er uns so ans Herz gewachsen war. Neben einem großen Bett (mit Sitzhöhe) überzeugte er mit großen Fenstern, die kühlende Luft hineinbrachten, aber die Fliegen draußen ließen (Mückengaze) und falls es mal kalt wurde mit einer Heizung/Klimaanlage, wenn er an den Strom angeschlossen war. Freunde von uns hatten ein paar Monate zuvor mit einem anderen Camper Australien von Darwin bis Adelaide durchquert, jedoch nur 3 mal im Camper selbst übernachtet, weil das Bett bei diesem viel zu klein war, keine Luft hereinkam (zu kleine Fenster) und die Hitze super im Wagen "gespeichert" wurde.
Wir waren vollkommen überzeugt von diesem Camper und würden ihn jederzeit wieder mieten. Ein kleiner Nachteil mag in seinem Gewicht liegen, durch das er für tiefe Sandtracks nicht so geeignet ist (es mag aber auch an unserer Unerfahrenheit in Sachen Allrad liegen). Auf den Pisten jedoch ist seine Schwere wieder von Vorteil, er liegt super ruhig darauf und das "Hinterteil" bricht nicht aus, wie bei anderen.
Die Entscheidung zum Campen haben wir nie bereut. Obwohl wir diesbezüglich Sorgen hatten, denn von den USA waren wir nur "Motel-Touren" gewöhnt. Immer ein kaltes Getränk und frische Verpflegung im Wagen zu haben und vor allem das Wissen, dass der ganzer Krempel an einem bestimmten Platz im Wagen liegt war schon ein großer Vorteil. Ein Jahr später bei unserer erneuten Nationalpark-Tour in den USA hatten wir zunächst arge Probleme uns wieder an das ständige "Ein- und Ausziehen" zu gewöhnen. Es ist ein absoluter Luxus mit "eingerichtetem Heim" von Ort zu Ort zu fahren. Aufgrund dieser Erfahrungen, haben wir uns für Namibia in diesem Jahr wieder für einen Camper entschieden.

   



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