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vergangener Glanz 27.12.2015
Nach einem Frühstück, dass sich in den nächsten Wochen nicht großartig ändern sollte – Toast, Käse, Schinken und Ei mal fehlte das eine, mal das andere fuhren wir wieder zur Fähre um Feuerland nach noch nicht einmal 20 Stunden wieder zu verlassen. Heute zeigte uns der Wind was er so kann und wir hatten Angst, dass die Fähre nicht fahren würde; aber die sind hier unten ganz anderes an starkem Wind gewohnt wie wir.
Begleitet wurden wir trotz des starken Wellengangs wieder von einigen Delfinen. Die Sonne schien bei stahlblauem Himmel und im Windschatten konnte es richtig heiß sein – nur gab es den selten.
Von der Fährstation fuhren wir zur verlassenen Estancia Gregoria wo wir das tun konnten, was uns immer viel Spaß macht – nach Lust und Laune alles erkunden und erforschen ohne von Regeln oder Besuchermassen zurückgehalten zu werden, wobei wir schon darauf achten nichts zu beschädigen oder zu respektlos zu sein. Wir ließen uns viel Zeit zum Fotografieren und waren sprachlos als wir uns in die riesige Halle der Estancia verliefen. Hier sah alles so aus, als hätten die Arbeiter gerade mal eine Pause eingelegt. Felle von frisch geschorenen Schafen lagen noch in den Stallungen, Wollballen standen für den Transport bereit – fertig ausgezeichnet mit Qualität, Gewicht und Herkunft. Wir waren die ganze Zeit alleine, keine weiteren Touristen – so könnte es immer sein.
Die anschließende Fahrt nach Puerto Natales zog sich in die Länge und wir waren froh als wir die Stadt endlich erreicht hatten. Wir checkten im Hotel ein und erkundeten etwas die Umgebung. Da unser Hotel direkt an der Uferpromenade lag, hatten wir es zu den Dingen die wir sehen wollten nicht weit.
Nach „getaner Arbeit“ genossen wir auf der Terrasse des Hotels die Sonne in vollen Zügen und den guten Kaffee den es hier gab (der Beste auf der ganzen Tour). Die Lieblingsbeschäftigung der Einheimischen am Sonntag bestand darin mit dem Auto die Uferpromenade rauf und runter zu fahren. Wir kamen uns vor wie in den 80er Jahren auf den Ringen in Köln!
Den Sonnenuntergang genossen wir am nahegelegenen alten Pier – dem meistfotografierten Objekt der Begierde in Puerto Natales. Der Blick auf die Berge und Gletscher war phantastisch; am nächsten Morgen war alles zugezogen und wir bekamen einen Einblick darauf wie es auch aussehen kann, denn bisher hatten wir nur grandioses Wetter.

Kau Lodge (90,00 US $)
Highlight: Estancia Gregoria, Sonnenuntergang am Pier von Puerto Natales

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