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Fitz Roy und Cerre Torre 03.01.2016
Ein Quitschen und ungewöhnliches Gestammel brachten einen sehr schnell auf Trapp. Der Blick aus dem Fenster zeigte einen roten Fitz Roy gänzlich befreit von allen Wolken. Wir konnten unser Glück kaum glauben, stürzten in die Klamotten und liefen zum Auto. Der beste Punkt um das Panorama abzulichten ist vor dem Ort. Also bretterten wir wie die Gestörten dorthin.
Ein unglaublich schönes Panorama erstreckte sich vor uns. Als noch die Sonne dazukam und die Zinnen anstrahlte war die Freude groß. Bisher war uns alles in den Schoß gefallen und in El Chaltén befürchteten wir schon ohne das Objekt der Begierde gesehen zu haben wieder abfahren zu müssen. Und jetzt war es da und zwar richtig. Unglaublich schön und das ganze Dorf schien noch zu schlafen. Kein Mensch war zu sehen – das Bergpanorama gehörte uns.
Nachdem wir alles abgelichtet hatten uns genügend Zeit zum Genießen gegeben hatten, fuhren wir – als die ersten Wolken wieder die Spitze des Fitz Roy umhüllten - zurück ins Hotel. Einige Gäste kamen uns verschlafen entgegen und freuten sich die Berge mit nur einer kleinen Wolkendecke zu sehen – wenn die gewusst hätten wie phantastisch das noch vor einer halben Stunde ausgesehen hatte…
Das Frühstück schmeckte heute noch mal so gut. Wir ließen uns Zeit, immerhin waren wir ja schon auf Tour gewesen. Da es sich wieder zugezogen hatte entschieden wir uns gegen die Wanderung zum Cerro Torre, wie gesagt, Wandern um des Wanderns Willen ist nicht so ganz unsers.
Um zumindest etwas getan zu haben, wanderten wir zum Mirador de los Condores und hatten einen tollen Ausblick auf den Ort El Chaltén. Ab und an zeigte sich die Spitze des Cerro Torre zwischen den Wolken und wir konnten einige Kodore beim Flug über dem Mirador beobachten.
Wir versuchten vergeblich Geld aus einem der Geldautomaten zu bekommen – durch den Feiertag waren diese nicht aufgefüllt worden. Da wir aber schon getankt hatten und unser Lieblingsrestaurant Kreditkarten akzeptierte war es nicht so schlimm, dass wir kein Bargeld bekamen. Nachdem wir in der Chocolateria Josh Aike einen Kakao getrunken hatten und noch ein wenig shoppen (zwei Souvenirläden, drei Supermärkte) waren, gingen wir wieder im … essen.
Unser Aufenthalt in El Chaltén hat gezeigt, dass es nicht selbstverständlich ist die sogenannten Sehenswürdigkeiten auch zu sehen. Im Hinblick auf den Torres del Paine Nationalpark, der als nächstes auf unserem Programm stand, senkten wir unsere Erwartungen wieder, da wir gemerkt hatten wie schnell alles ganz anders aussehen kann. Wenn auch hier mit gutem Ausgang – aber Sonne an der Laguna de los Tres wäre schon geil gewesen!

Hotel: Hotel La Aldea (135,05 US $ inkl. Tax)
Highlight: Bergpanorama von El Chaltén

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