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á Chile! 04.01.2016
Auch heute zeigten sich die Berge nicht in El Chaltén. Wäre es der Fall gewesen, hätten wir noch unsere Wanderung zum Cerro Torre machen können und wären dann nach El Calafate gefahren. So hielt uns nichts in diesem kleinen Ort und wir fuhren nach dem Frühstück direkt los.
Kurz hinter El Chaltén schien schon wieder die Sonne und der Himmel war blau – nur wenn man in die Ecke, aus der wir gerade gekommen waren sah, war alles voller Wolken. Sie können sich dort so richtig schön an die hohen Berge hängen. Die Sonne schien zwar und im Auto ging man fast kaputt vor „Hitze“ aber wenn man ausstieg kühlte der Wind einen umgehend wieder ab.
Die Abzweigung nach El Calafate hatten wir nach knapp 1,5 Stunden erreicht und da es noch so früh war, wir eigentlich nicht mehr wussten was wir noch in El Calafate sollten (den Perito Moreno hatten wir intensivst gesehen) fuhren wir weiter nach Puerto Natales. So hatten wir es am nächsten Tag nicht mehr so weit in den Torres del Paine Nationalpark. Zwar hatten wir das Rochester El Calafate Hotel fest gebucht, aber ein Planungsirrtum pro Urlaub sollte erlaubt sein. Wir schrieben die 100,00 € Übernachtungskosten (man konnte nur bis 3 Tage vorher stornieren) ab und legten die lange Strecke nach Puerto Natales zurück.
Am Grenzübergang in Argentinien versetzte man uns dann in Aufregung da ja wie anfangs erklärt unser Auto gar nicht aus Chile ausgereist war. Die Dame am Schalter erzählte immer wieder das das so nicht geht – unser Hinweis, dass der Fehler wohl beim argentinischen Zöllner lag, der uns trotz fehlendem Stempel hat einreisen lassen führte letztendlich dazu, dass sie uns die Papiere abgestempelt mehr oder weniger hinwarf und uns ein sehr unfreundliches á Chile mit der entsprechenden Handbewegung entgegenschnauzte.
Etwas beunruhig fuhren wir Richtung chilenischer Grenze. Leider haben wir es verpasst den Bus zwischen den beiden Grenzen zu überholen. So standen wir also in der Schlange mit dem gesamten Bus, bis wir mitbekamen, dass einzelne immer mal wieder am anderen Schalter für die Ausreise abgefertigt wurden. Wir fragten höflich ob man uns nicht auch abfertigen könnte, schließlich hatten wir mit dem Bus nichts zu tun und es klappte. In kürzester Zeit hatten wir unsere Stempel und Visa und dann ging es zum Zoll wegen des Wagens.
Dem Zöllner fiel sofort der fehlende Stempel auf aber er sah auch unsere Not, drehte den Stempel zurück, stempelte unsere Ausreise aus Chile, veränderte wieder den Stempel und stempelte unsere Einreise. Super, total freundlich und ein netter Hinweis kein Problem. Wir hatten uns ja schon auf alles Mögliche eingestellt, waren froh, dass wir jetzt schon auf das Problem aufgelaufen waren und nicht erst morgen wo es uns so schnell wie möglich in den Torres gezogen hätte und nach gerade mal 4 Minuten waren wir durch.
Ok unser Gepäck musste noch durchleuchtet werden und der Wagen wurde auf Lebensmitteln überprüft, aber dann konnten wir auch nach Puerto Natales fahren. Dort erhielten wir das letzte Zimmer in der Kau Lodge und ließen uns erstmal den guten Kaffee schmecken. Das Wetter war auch hier anfangs noch etwas bewölkt und so genossen wir es mal wieder ins Internet zu gehen (El Chalten hatte wirklich kein gutes Netz) und etwas zu faulenzen. Danach begaben wir uns in den nächsten Unimarc – ein riesen Supermarkt, echt irre und versorgten uns für die nächsten fünf Tage mit Getränken, Suppen und Snacks.
Unsere erfolgreiche Einreise nach Chile feierten wir dann im Brauhaus Baguales.

Hotel: Kau Lodge (90,00 US $)
Highlight: Bagueles, Sonnenuntergang am Pier

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