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Laguna Azul 06.01.2016
Leider gab es nur eine sehr kurze Zeit ein Glühen der Gipfel zum Sonnenaufgang. Dann war die Sonne auch schon wieder in den Wolken am Horizont verschwunden. Zum Genießen hat‘s gereicht, zum Fotografieren nicht – aber das ist nicht so wild. Über das Frühstück konnten wir uns jetzt auch nicht beschweren, es gab genügend, die Auswahl war etwas größer wie sonst und man blickte über den See auf die Berge – besser geht es eigentlich gar nicht.
Gesättigt machten wir uns auf den Weg in den östlichen Teil des Parks; wir wollten zur Laguna Azul. Auf dem Weg dorthin eröffneten sich immer neue Blicke auf die Berge und zahlreichen Seen des Parks. Der Wind war nach wie vor extrem stark.
An der Guardia Laguna Amarga staunten wir nicht schlecht, hier standen bestimmt hundert Personen vor dem Visitor Center und drei Busse warteten auf diese. Über diesen Eingang kommen anscheinend alle Backpacker mit Bussen an und müssen sich dann einzeln im Nationalpark registrieren lassen. Wir konnten beruhigt an der Schlange vorbeifahren – hatten wir doch schon unser Permit für den Wiedereintritt in den Nationalpark.
Kurz hinter der Station bogen wir auch schon wieder links in den Nationalpark ein und fuhren Richtung Laguna Azul. Von hier aus hatte man schon einen tollen Blick auf die Torres. Der am Weg liegende Wasserfall ist auch einen kurzen Besuch wert.
Unterwegs trifft man immer wieder auf Guanako Herden. Besonders interessant ist es, wenn sich die Jungtiere jagen und sich lama-getreu gegenseitig bespucken. Neben den Guanakos haben wir noch Nandus und Kondore gesehen. An der Laguna Azul waren dann noch besonders schöne Wildpferde, die sich bestaunen ließen.
Auf dem Rückweg stoppten wir noch am Hotel Las Torres – allerdings herrschte uns hier zu viel Trubel und wir flüchteten wieder in den Park. Unterwegs war es viel ruhiger; einige Autos und ein paar kleinere Busse ansonsten konzentrierte sich alles um Las Torres herum, dem End- oder Startpunkt einiger mehrtägiger Wanderungen. Auch an unserer Hosteria war wieder Ruhe eingekehrt und wir konnten den Ausblick und die Sonne noch etwas genießen.
Am Nachmittag/Abend wurden die Berge von einem Licht angestrahlt, das das Panorama wie ein Gemälde erschienen ließ – absolut unwirklich, unglaublich schön.

Hotel: Hosteria Pehoe (240,00 US $ )
Highlight: Cuernos mit dem Lago Nordenskjöld, Torres

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