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Lago Grey 07.01.2016
Durch unser Glück mit dem Wetter konnten wir den Tag in Ruhe angehen, das heißt wir konnten erstmal ausführlich frühstücken. Wir hatten alles gesehen was wir sehen wollten und das wieder bei bestem Wetter. Kein Grund zur Hektik. Die Koffer mussten wieder über die Brücke zum Auto gebracht werden – aber es gibt durchaus schlechtere Wege als über den Lago Pehoe mit dem Blick auf die Cuernos und den immer noch freien Cerro Paine – einen Gipfel, den man sehr selten sieht und so machte sogar das Kofferschleppen Spaß.
Wir hielten noch einmal an der Explorer Lodge und genossen den Blick über den See auf die Berge. Von hier aus ging es weiter in den westlichen Teil des Parks zur Lago Grey Lodge. Einzige Sehenswürdigkeit hier ist der Grey Gletscher – aber wegen der schlechten Kritiken der Hosteria Pehoe war uns die Grey Lodge sicherer erschienen. Im nach hinein hätten wir gut noch einen Tag länger dort bleiben können und Grey um einen Tag kürzen können. Aber hinterher ist man immer schlauer.
Unser Zimmer war noch nicht fertig aber wir konnten uns gemütlich vor die Panoramafenster setzen und die Aussicht genießen. Der Himmel war etwas grau und der Wind kalt, so dass man sich nicht gerne draußen aufhalten wollte. Später, nachdem wir das Zimmer bezogen hatten wurde das Wetter etwas freundlicher und der gegenüber vom Hotel angeschwemmte Eisberg lockte uns raus. Mit dem Wagen fuhren wir bis zum Parkplatz für den Mirador Ferrier. Von dort geht es über eine Hängebrücke durch einen kleinen Wald bis zum Sandstrand am Ende des Lago Greys. Diesen Weg muss man auch gehen, wenn man mit dem Schiff der Lago Grey Lodge zum Gletscher fahren möchte. Da wir für unsere Bootstour am nächsten Tag wissen wollten wie lange man bis zum Bootsanleger braucht, lohnte sich der kleine Ausflug doppelt.
Auf dem Weg bis zur kleinen „Insel“ wehte uns der Weg ganz gut um die Ohren. Der Eisberg selbst war dann doch nicht so nah an Land wie es vom Hotel aus schien aber einige kleinere Gletschereisbrocken lagen am Strand. Auch konnte man auf die kleine Felsinsel gehen und so weitere vom Gletscher hier hin getriebene Eisberge sehen.
Im Windschatten machten wir es uns am Strand noch etwas in der Sonne gemütlich. Einige mutige oder vielleicht wahnsinnige badeten in einem vom See abgetrennten Wasserarm. Der Strom an Besuchern die den Strand auf und ab gingen nahm kein Ende.
Auf ein 5 Gänge Menü im Hotel hatten wir keine Lust, allerdings konnte man sich ein Steak Sandwich an der Bar bestellen – das war eher was für uns und mit ein paar Austral ließen wir den Tag ausklingen.
Hotel: Hotel Lago Grey (232,20 US $)
Highlight: Lago Pehoe
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