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Anreise Rapa Nui 17.01.2016
Die Anreise auf die Osterinsel war sehr angenehm. Dank unseres Hotels gegenüber des Terminals, konnten wir noch in Ruhe Frühstücken und dann gemächlich die 50 Meter zum Check In gehen. Dort dauerte es eine Weile bis wir unser Gepäck abgeben konnten, denn das Gepäckband kam immer wieder wegen der Massen zum Stehen. Irgendwann klappte es aber, unsere Sitzplätze – zwei Gangplätze wurden bestätigt und wir konnten zum Gate gehen.
Zum ersten Mal flogen wir mit einem Dreamliner und waren angenehm überrascht; eine sehr schöne Maschine, genügend Platz für die Beine – zumindest in der LAN Ausführung, modernste Technik, leise und ein toller Druckausgleich in der Kabine, also keine Ohrenschmerzen während der Landung. Der Flug hat richtig Spaß gemacht und die Zeit verging „wie im Flug“!! Als der Flieger zur Landung ansetzte konnten wir es kaum glauben.
Das Wetter empfing uns mit einem Sonne-Wolken-Mix, einer leichten Brise und angenehmen Temperaturen. Es war ein Ankommen mit sofortigem Wohlfühlempfinden - das gleiche, das wir auch in Hawaii hatten. Irgendwie scheint uns der Südseeraum zu liegen – vielleicht sollten wir nun doch in naher Zukunft mal unseren Plan in die Südsee zu reisen umsetzen.
Draußen wartete schon unser Vermieter und fuhr uns nach einer kurzen aber gut gemachten Stadtrundfahrt in Hanga Roa zu unserer Unterkunft, die etwas außerhalb lag. Dies hatten wir bewusst so gewählt, da wir dem Trubel etwas entfliehen wollten. Um nicht ganz aus der Welt zu sein, hatten wir von Deutschland aus ein Quad gemietet, das wir kurze Zeit später abholten.
Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass das Quad fahren nicht so angenehm für uns war – keine Staumöglichkeiten (bei dem Wetter – immer mal Regen möglich, wollten wir unsere Regensachen immer dabei haben, ein Strandtuch sollte auch immer dabei sein sowie ein Sweater, falls es mal kalt werden würde und ein Stativ). Auf dem Quad nicht wirklich unterzubringen – außer einer hat immer einen dicken Rucksack auf.
Nach unserer ersten Fahrt hinauf zum Ranu Kao – die Lenkung war auch noch etwas verzogen und man merkte direkt jedes Schlagloch und davon gibt es doch so einige auf der Insel im Kreuz – tauschten wir das Quad in einen Jeep um.
Diesen konnten wir mit unseren Klamotten vollladen, hatten immer alles dabei und fuhren definitiv angenehmer über die Insel. Ein kleiner Hinweis, sollte jemand außerhalb von Hanga Roa am Radio spielen und die Stille auf richtig laut stellen und dann vergessen es aus zu machen, bitte nicht erschrecken, wenn ihr wieder in die Stadt kommt – dann plärrt es nämlich los! Es gibt einen Radiosender, der jedoch nur innerhalb der Stadt empfangen werden kann. Grundsätzlich nichts Schlimmes, wir haben uns halt nur immens erschrocken als unser bis dato totes Radio auf einmal zum Leben erweckte.
Mit dem Jeep fuhren wir dann nochmal – diesmal deutlich entspannter - zum Ranu Kao Krater und zur Orongo Kultstätte. Zwar war der Park schon zu, aber an der Seite gab es ein Drehkreuz durch das wir eintreten konnten. Es war natürlich herrlich hier vollkommen alleine durchzuwandern, tagsüber ist hier bestimmt viel los. Den Eintritt für den Nationalpark Osterinsel hatten wir uns bereits am Flughafen direkt nach der Ankunft gekauft – man muss sowieso auf die Koffer warten, dann kann man die Zeit auch sinnvoll nutzen. Beim Kauf sollte man auf den Umrechnungskurs achten – bei uns war der US $ Betrag deutlich höher als der Eintrittspreis in chilenischen Pesos.
Zum Sonnenuntergang fuhren wir zum Ahu Tahai auf dessen riesiger Wiese sich das halbe Dorf und die Touristen niederlassen um den Sonnenuntergang zu bewundern. Es herrscht eine gute Mischung aus Einheimischen und Touris und neben den Menschen treiben sich hier noch viele Hunde und ein paar Pferde herum.
Nach dem Sonnenuntergang hatten wir noch Hunger und fuhren zum Hafen ins Pea, unserem Lieblingsrestaurant für die nächsten Tage. Das Essen schmeckte prima, der Blick auf das Meer war wunderschön und das Klima war herrlich. Wir fühlten uns sau wohl – nicht zu vergleichen mit unserem Aufenthalt in der Atacama Wüste.
Hotel: Cabanas Christophe (98,33 €)
Highlight: Südseefeeling pur

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