HuWo Reisen
    
   


  

Zu Hause spielen wir auf den Plätzen um Köln herum. Darüber hinaus fahren wir öfters im Jahr nach Fleesensee. Dort haben wir vor knapp zwei Jahren einen einwöchigen Platzreifekurs gemacht. Dies allerdings Anfang März, so dass wir wie die Michelin Männchen bekleidet über den Platz liefen. Der Golf und Country Club Fleesensee bietet drei 18 Loch Plätze, einen 9 Loch Kurzplatz sowie einen 9 Loch Family Course, mit Entfernungen bis 100 m und größeren Löchern. Die Anlagen sind sehr gut gepflegt und man fühlt sich rundherum wohl und kann sich voll aufs Golfen konzentrieren, keine Ablenkung, nur wunderschöne Fairways und Grüns.
Im Clubhaus kann man ganz gut essen und so muss man das Gelände eigentlich nur zum Schlafen verlassen und kommt mit dem "ersten Licht" wieder hin. Golfen pur. Natürlich kann man sich auch die Landschaft und die umliegenden Sehenswürdigkeiten ansehen, schließlich liegt Fleesensee an der Mecklenburgischen Seenplatte und die Insel Usedom ist nur ein paar Autostunden entfernt. Die guten Vorsätze dies auch bei einem Aufenthalt dort zu tun sind bisher ergebnislos geblieben - zu groß war die Freude am Spiel auf den Golfplätzen. Unser Rekord liegt bei 45 Löchern an einem Tag was allerdings nur durch den Kurzplatz möglich war.
www.golfclub-fleesensee.de/

Mit den Trainern von Fleesensee haben wir im März 2005 einen Aufbaukurs gemacht. Da wieder der Monat März dafür in Frage kam, haben wir uns für den in Tunesien angebotenen Kurs entschieden, in der Hoffnung, dort nicht so dick verpackt herum laufen zu müssen. Leider hat sich dies nicht ganz erfüllt. Ausgerechnet die Woche, in der wir dort waren, waren die Temperaturen auf Rekordtief, wie es Tunesien seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hatte. Na prima, da stapften wir also wieder verpackt wie die Michelin Männchen über den Platz. Gespielt wurde auf dem Golfplatz Yasmine bei Hammamet, der über einen 18 Loch Platz sowie einen 9 Loch Kurzplatz, eine große Driving Range und zahlreiche Übungsgrüns verfügt. Trotz der Kälte war dort Hauptsaison und es wurden an die 280 Golfer pro Tag über den nicht gerade einfachen Platz geschleust - eine Treibjagd ist nichts dagegen. Kommt der Zeitplan etwas in Verzug, so fahren die Mitarbeiter des Clubs schon mal hinter den Flights her und wedeln wild mit den Armen um den Flight anzutreiben, der jedoch auch nicht weiter kommt, da vor ihm der nächste Flight auf der Spielbahn ist. Damit nicht genug, ist es auch noch ein ständiges "Klettern", denn zum einen Loch geht es stetig bergauf, nur um danach wieder runter zu laufen und so weiter. Nach ein paar Tagen, in denen wir uns neben dem Aufbaukurs dieser Hetze ausgesetzt hatten, haben wir uns auf den Kurzplatz zurückgezogen, der immer angenehm leer war.

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