HuWo Reisen
    
   


  

Da wir mittlerweile gelernt haben, dass Ostern ohne St. Andrews nicht mehr geht, haben wir uns für 2012 mal wieder um ein Winterpackage bemüht. Alles lief prima, wir bekamen die gewünschten Daten für den Old, Castle und Jubilee Course - nur mit der Startzeit am Old Course lief etwas schief - 7:40 eine echte Herausforderung.
Von den Flügen über Amsterdam hatten wir jetzt auch die Nase voll und so buchten wir uns einen Direktflug mit der Lufthansa von Düsseldorf nach Edinburgh und nahmen uns den Donnerstag und den Dienstag Urlaub. Wir haben es jetzt schon seit vielen Jahren ohne Urlaubstage geschafft (Donnerstag Abend hin - Montag Abend zurück), aber da man ja nicht jünger wird, will man es auch mal etwas relaxter haben.
Und so konnten wir nach einem kleinen Frühstück ganz gemütlich zum Flughafen fahren und in 1:35 waren wir dann in Edinburgh. Um 15:20 standen wir dann schon am 1. Tee des Strathtyrum Course - einem Par 69 - zur Einstimmung!
Es war toll wieder in St. Andrews zu sein obwohl die frühe Startzeit etwas auf die Stimmung drückte - im Nachhinein war es von Vorteil, um diese Uhrzeit läßt sich noch kein "Normal-Tourist" blicken und man kann relativ unbeobachtet auf die Runde gehen. Mit den Caddies hatten wir dieses Jahr das große Los gezogen - wir waren bestimmt nicht die Besten, aber auf jeden Fall der lustigste Flight. Die Runde hat super viel Spaß gemacht und nach gut vier Stunden waren wir wieder am R&A Gebäude. Danach vertrödelten wir die Zeit mit "trinken" und shoppen.
Die Wettervorhersage sah für die nächsten zwei Tage gut aus, am Montag sollte es dann jedoch aus Eimern schütten - naja immerhin noch Castle und Jubilee im Trockenen. Die Startzeiten waren angenehm 10:00 bzw. 10:32, also ausschlafen, frühstücken und dann los. Der Castle Course war genauso wie wir ihn noch in Erinnerung hatten - allerdings muss hier viel gelaufen werden. Hier ist der nächste Abschlag nicht direkt neben dem Grün der vorigen Bahn - hier sind einige Wege zu gehen.
Allderdings belohnt einen der Blick auf St. Andrews und das Meer immer wieder. Schön auch, dass man am Abschlag 9 telefonisch seine "Halftime"-Verpflegung bestellen kann. Nach der Runde ging es wieder auf die nächste Runde - 18 Loch The Himalayas - ein Vergnügen das sich keiner entgehen lassen sollte und bei dem wir immer den Spüldienst für den Abend ausspielen.
Am Sonntag war es recht voll auf dem Jubilee Course - unsere Startzeit wurde etwas nach hinten verlegt, da wohl ein langsamer 4er Flight unterwegs war. Gewartet wurde leider trotzdem - an allen 18 Bahnen. Nach ungefähr 9 Loch fing dann der berüchtigte schottische Küstenwind an, der sich bisher noch nicht gezeigt hatte. Das Ankämpfen gegen den Wind war anstrengend und obwohl der Platz wieder Abschlag und Grün auf gleicher Höhe hatte, waren wir genauso erledigt wie nach dem Castle Course.
Im Starbucks erholten wir uns bei Kaffee und Paninis ein wenig und erfuhren dank Wifi und iPad von den neuesten Eskapaden des FC's. Auch wurde wieder die abendliche Spülfrage im Himalaya ausgespielt - nach Fish & Chips jedoch eine eher kleine Aufgabe.
Dann war der Montag da und wir rüsteten unser Regenzeug, checkten bei Starbucks noch kurz online ein und fuhren dann nach Crail zum Balcomie Links Course, einem wunderschönen, alten Platz immer in Sichtweite der Küste. Bis auf ein paar Minuten drizzle sind wir vom Regen komplett verschont geblieben - es kam sogar die Sonne heraus und wir zogen uns einen kleinen Sonnenbrand zu. Das Wetter in Schottland ist schon eine ganz verrückte Nummer!
Der Balcomie läßt sich schön spielen, ist nicht langweilig und fordert den Golfer. Das Klubhaus hat leider keine sehr schöne Atmosphäre und so fuhren wir wieder zum New Course Clubhouse in St. Andrews und ließen unsere Golftage im Home of Golf ausklingen. Ein letztes "ausputten" im Himalaya durfte genau so wenig fehlen wie ein kleiner Spaziergang am Strand.
Die Ostertage in St. Andrews waren wieder ein voller Erfolg und dank der zwei Urlaubstage konnten wir das Ganze etwas langsamer und ruhiger angehen. Am Abflugtag und auch schon in der Nacht schüttete es wie aus Eimern. Bis in den Flieger hörte der Regen nicht auf, was uns den Abschied erleichterte. Die Figuren, die morgens über den Old Course schlichen sahen in ihren Regenkombis und Schirmen nicht sehr glücklich aus und wir dankten dem Golfgott für unser Wetter über die letzten Tage.


St. Andrews

Old Course

Castle Course

Jubilee Course

Balcomie Links

Fairmont St. Andrews

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