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The Open returns to the Old Course
Juli 2015

Bereits 2010 hatten wir überlegt, dass wir einmal die Open in St. Andrews sehen wollten. Damals haben wir den Old Course im April gespielt und sahen wie überall auf dem Platz Tribünen für die Open aufgebaut wurden. Das reizt schon.
Grundsätzlich gehen wir lieber selber spielen, als anderen – seien sie auch noch so toll – dabei zuzusehen. Andererseits mal Tiger aus der Nähe zu sehen und dann auch noch in St. Andrews, das war schon eine Überlegung wert. Durch Zufall hatten wir dann zwar Tiger schon 2013 in Doral gesehen, aber der Gedanke hatte sich bereits „breit“ gemacht.
In 2015 sind noch Spieler am Start, die man kennt – mit einem Tiger, Michelson oder Els ist man „in den Golfsport eingetreten“; die neuen erlebt man irgendwie nicht mehr so intensiv, von daher mussten es diese Open sein, denn noch einmal fünf Jahre weiter, sind die uns bekannten Spieler nicht mehr dabei.
Von der Urlaubsplanung passte es gut und so suchten wir uns 1,5 Jahre vorher unsere Unterkunft für die Woche der Open und noch eine danach. Preise, die uns genannt wurden waren jenseits von allem – mit Glück fanden wir in Anstruther ein kleines Häuschen für 2.000,00 GBP für die zwei Wochen – ohne die Open bezahlt man keine 500,00 GBP/Woche dafür. Aber was soll‘s, man bezahlt oder bleibt zu Hause!
Auch wenn es umständlich war, den Flug buchten wir wieder mit KLM über Amsterdam. Dass dieser zwischenzeitlich zig mal umgebucht wurde und wir letztendlich von Düsseldorf anstatt von Köln fliegen mussten war so nicht erkennbar, wird uns aber eine Lehre sein nicht mehr mit der Linie zu fliegen. Zumindest mussten wir nicht 200,00 € für unser Golfgepäck zahlen. Als Mietwagen reichte eine kleine Kategorie – hier musste nur einmal am Anfang und am Ende viel Gepäck transportiert werden und ansonsten nur unsere Golfbags.
Unser Rückflug entwickelte sich zu einer elend langen Odyssee, da durch den Sturm/Orkan von den sechs Startbahnen nur noch eine in Amsterdam zur Verfügung stand. Anstatt um 17:00 Uhr waren wir erst mit viel Glück um 24:00 Uhr in Düsseldorf – aber zumindest kamen wir an diesem Tag noch nach Hause; die meisten anderen aus der Maschine von Edinburgh hatten ihren A nschlussflug nach Atlanta, Hong Kong, Peking usw. verpasst. Es war ein absolut chaotischer Tag am Flughafen Schiphol – es gab kein Transfer Desk vor dem nicht mindestens 80 Menschen standen.
Auf unserem Golfplan standen diesmal nicht die „großen“ Namen sondern die kleinen Plätze um St. Andrews herum und über eine Webseite buchten wir immer ganz günstig unsere Startzeit für den nächsten Tag. Bei den Tickets für die Open entschieden wir uns für ein Wochenticket und kauften für weitere 60,00 GBP ein Parkticket. So konnten wir wann immer wir Lust hatten mal bei den Open vorbeischauen und mussten nicht überlegen ob es sich jetzt noch lohnen würde. Im Nachhinein betrachtet war dies kein Fehler – irgendwie haben wir es geschafft jeden Tag mal – und wenn es nur für eine Stunde war – vorbeizuschauen; entweder vor der eigenen oder nach der eigenen Runde.
Leider spielte das Wetter nicht so mit wie wir das gerne gehabt hätten. Es war halt ein typisch schottischer Sommer. Wieder einmal war das Wetter viel schlechter als im März/April. Es war aber immer so dass kein Tag verloren ging, irgendwann hörte der Regen auf, kam die Sonne heraus oder der Wind ließ nach. Selbst an dem Tag an dem der Old Course buchstäblich unter Wasser stand, kam zum Nachmittag die Sonne heraus und bescherte uns wieder einen tollen Abschluss.
Unser Wunsch mal etwas länger in St. Andrews als nur unsere verlängerten Wochenenden zu verweilen ist in Erfüllung gegangen und die ein oder andere Immobilie wurde mal in Augenschein genommen. Die Vorstellung sich hier zur Ruhe zu lassen könnte uns gefallen.


Anstruther

The Open 2015

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