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Mauritius 2016
Alle vier Jahre scheint unser „Erkundungsurlaub-Erschöpfungszustand“ erreicht zu sein. Nach 2008, 2012 war auch 2016 wieder der Zustand erreicht, dass wir einen nur erholsamen Urlaub haben wollten. Kein ständiges Weiterziehen von Hotel zu Hotel und location zu location. Nur Strand und Golf, das sollte reichen!
Hierfür eignet sich immer noch Mauritius am besten. In der von uns gewählten Jahreszeit ist der Luxus finanzierbar und auch das Wetter für uns angenehm.
Durch unseren Skiurlaub mussten wir den Urlaub auf gute zwei Wochen verkürzen und so entschieden wir uns diesmal nicht das Hotel zu wechseln. Leider wurde unser Lieblingshotel das Constance Belle Mare Plage renoviert und konnte nicht gebucht werden. Wir entschieden uns dann für das Beachcomber Dinarobin Golf & Spa Hotel in Le Morne.
Das Angebot von Turkish Airlines war so gut, dass wir uns gegen den Premium Eco Flug mit Condor entschieden – alles in allem eine gute Entscheidung, wenn auch unser Gepäck mit 48 stündiger Verspätung ankam. Ärgerlich, aber passiert halt schon mal.
Was uns jetzt aber dazu bewegt nie wieder mit dieser Airline zu fliegen, ist, dass sie sich weigern unsere Kosten (die wir so gering wie möglich gehalten hatten; knapp 100,00 € für Shorts und TShirts) zu erstatten, da wir keine Bordkarten mehr haben. Das ist ein ziemlich schäbiges Verhalten! Als wenn man nicht schon genug gestraft wäre, dass man seine Sachen zwei Tage lang nicht hat, nein, dann muss man auch noch kämpfen um den durch sie verursachten Schaden erstattet zu bekommen. Aber das nur nebenbei – es ist halt nur lästig und eben schäbig.
Vom Dinarobin hatten wir uns mehr versprochen, die Anlage ist schön, aber das richtige Mauritiusfeeling kam nicht auf; kein Meerblick und wenn man dann auf unserer Höhe am Meer war, war der Sand weggespült, also nicht vorhanden.
Wir äußerten unsere Enttäuschung und man bot uns eine andere Suite, alternativ auch eine Beachfront Suite im Paradis an. Nach einer Runde Golf schauten wir uns ein wenig im Paradis um und siehe da das Mauritiusfeeling war da!!! Super, am nächsten Tag wechselten wir in eine wunderschöne Beachfront Suite an Abschlag 2, weg von den Familien mit kleinen Kindern und keine 10 Meter bis zum schönen Sandstrand und türkisfarbenem Wasser. Als dann noch unsere Koffer kamen, waren wir rundum glücklich.
In der ersten Woche waren wir noch etwas im Luxusstress – was sollten wir wann tun: Golf, Tennis, Beach, Kayak, SUP, Ausflüge, Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Das musste alles unter einen Hut gebracht werden! Und natürlich wollten wir noch Trikots kaufen, mussten aber bald feststellen, dass wir dafür auf der falschen Inselseite waren. Also fuhren wir – am einzigen Regentag – nach Centre de Flacq und deckten uns mit Trikots ein und erfreuten uns an dieser durch die Vulkanberge so bizarren Landschaft. Für die erste Woche hatten wir uns diesmal ein Auto gemietet, ist halt doch bequemer wie ein Roller!
In der zweiten Woche hatten wir unser kleines Luxusproblem gelöst – die Müdigkeit von daheim war weg – sprich wir hatten uns schon gut erholt und waren um 6:00 Uhr zum Sonnenaufgang wach. Nach einem leckeren Kaffee spielten wir dann von Abschlag 2 bis Loch 9, gefolgt von 14 und 15 zum Clubhaus – gingen ausführlich und beruhigt, wir hatten ja bereits ein paar Kalorien abtrainiert frühstücken und spielten als Abschluss noch die Bahn 1, die vor unserer Haustür endete.
Danach erholten wir uns am Strand, gingen schwimmen oder Kayak fahren. Am Nachmittag gingen wir essen und später genossen wir den Sonnenuntergang mit einem Savanna Dry als Sundowner. Den Tag rundeten wir mit einer Stunde Tennis bei Flutlicht ab. Das Abendessen schenkten wir uns meistens und genossen stattdessen lieber den umwerfenden Sternenhimmel bei angenehmen Temperaturen.
Alles in allem wieder ein super schöner und sehr erholsamer Urlaub. À bientôt - in 4 Jahren! !!!!

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