HuWo Reisen
    
   


  

Wir haben schon einige sehr schöne Golfplätze gesehen, aber The Links auf Mauritius hat uns wirklich die Sprache verschlagen. Da man hier nur mit einem Wagen fahren darf (Kosten 25,00 € pro Person, also mal eben obwohl kein Greenfee 50,00 € zahlen) haben wir den Platz – so nach dem Motto, einmal, da man ja nun mal hier ist, aber wegen der Kosten war’s das dann auch – erst am Donnerstag gespielt.
Ca. 5 Minuten dauert der Transfer vom Hotel mit einem Shuttle Bus zum Clubhaus. Um die Ausrüstung wird sich bestens gekümmert und man muss nur eine Unterschrift (geht auf die Zimmerrechnung) leisten. Ein Blick aus dem Restaurant heraus lässt einen schon verstummen. Saftige grüne, wellige Fairways und im Hintergrund die markanten Spitzen einiger Vulkankegel – auf einmal merkt man – aufgrund der höheren Lage des Platzes -, dass es neben dem Hotel und dem Strand noch eine weitere Landschaft gibt!!! Definitiv 2 – 3 Tage Erkundungstour beim nächsten Mal!
Der Wagen ist natürlich mit GPS ausgestattet, in der Eisbox lagert kaltes Wasser, der 1. Abschlag bietet das gleiche Panorama wie von der Terrasse des Clubhauses aus und man weiß absolut nicht mehr was man zuerst tun soll, fotografieren, abschlagen, trinken, GPS/Bahn 1 erkunden oder einfach nur dieses Bild „einsaugen“.
Nach einigen Bahnen, nachdem man quasi gemerkt hat, dass eine Bahn schöner als die andere ist, kommt man dann etwas zur Ruhe und konzentriert sich aufs Spiel, allerdings mit Blick auf die Landschaft/Umgebung. Hatte wir bisher noch keine Lust die „große“ Kamera in die Hand zu nehmen, so entstanden auf der Runde alleine mit dieser 274 Bilder – allerdings frohlockte neben dem Platz auch das Wetter mit stahlblauem Himmel und schönen Wolken zum Fotografieren.
Der Platz soll schwer sein (Slope und CR Rating) allerdings haben wir das nicht so gemerkt – wahrscheinlich wegen der breiten Fairways, die unserem Streufaktor – da man dann doch nicht so ganz bei der Sache war – zugute kamen. Auf den zweiten 9 Loch kommt dann Wasser ins Spiel und der ein oder andere Ball war schon mal weg, allerdings nicht in dem gleichen Ausmaß wie auf The Legend. Irgendwann erzählt das GPS einem, dass man unterwegs keine Bälle kaufen soll und prompt steht auch schon ein Ballverkäufer am Weg. Ein freundliches „No thank you“ und er ist weg.
Auf dem Platz selbst haben wir kaum andere Spieler gesehen, ab und zu erfährt man über das GPS, dass vor einem ein Wagen ist, das war’s dann aber auch schon wieder. Wir hatten den Eindruck, als wären kaum 8 Spieler auf dem Platz, vielleicht keine Golf-Saison dort?! Andererseits als wir dann am Samstag noch mal spielen wollten gab es nur noch eine Startzeit und auch auf dieser Runde kamen wir uns mutterseelenallein vor. Durch den Wagen und die „Leere“ sind wir super durchgekommen und haben gut drei Stunden für die 18 Loch, trotz fotografieren und dem ein oder anderen „Verfahrer“ gebraucht. Ein Bier auf der Terrasse des Clubhauses mit toller Aussicht rundet dieses tolle Golferlebnis ab.



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