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The Open 2015
Wie schon gesagt, eigentlich spielen wir lieber als wir zusehen – aber eine Ausnahme soll es ja geben. Meistens war es sowieso so, dass wir zuerst selbst gespielt haben und dann zum Turnier gefahren sind. Mit 18 Loch in den Beinen kann man dann auch anderen viel ruhiger beim Golf spielen zusehen.
St. Andrews und der Old Course hatten sich prächtig für die Open herausgeputzt.
Natürlich hat es uns am Samstag - unserem Anreisetag noch nach St. Andrews gezogen. Alles war wie immer – zwar waren die riesigen Tribünen da, aber man konnte zwischen den Flights über den Platz schlendern. Einer der ersten, der uns über den Weg lief war Tom Watson bei einer Proberunde. Irre, machte Spaß – man war mitten drin.
Am Sonntag begannen die Open dann offiziell und auf einmal durfte man nirgendwo mehr hin; um von den ersten neue auf die zweiten neun zu gelangen gab es Übergänge, alles war reglementiert. Schade, aber angesichts der zu erwartenden Massen auch nachvollziehbar. Unseren kleinen Abstecher am Samstag haben wir dann rückblickend um so mehr genossen.
An den Trainingstagen war es immer spannend wer denn gerade auf dem Platz unterwegs war und sich noch angemeldet hatte. Da es noch um nichts ging, war die Atmosphäre sehr locker, man sah, dass die Spieler Spaß hatten und auch etwas „ehrfürchtig“ waren; schließlich war man im Home of Golf. Schön war zusehen, dass Coetze als Tom Watson sich in seine Proberunde einreihte zuerst einmal ein Selfie von sich und ihm machen ließ. Es sind also auch nur Menschen!
Am Mittwoch gab es ein kleines Turnier (die Bahnen 1,2, 17 und 18) der Champions – von Gary Player, Arnold Palmer über Phil Michelson und Tiger Woods war alles vertreten. Damit waren die Open eröffnet und die Wetterkapriolen begannen. Der Donnerstag verlief wettertechnisch noch recht gut; freitags stand dann der Platz unter Wasser und am Samstag stürmte es so sehr, dass man das Spiel bis 19:00 unterbrechen musste. So kam es zu einem zusätzlichen Tag – die letzte Runde der Open wurde am Montag gespielt. Dass es dann hier noch zu einem Stechen kam und nicht nur eine Bahn sondern vier Bahnen gespielt wurde, führte dazu, dass der Sieger der Open 2015 erst so gegen 20:00 Uhr fest stand.
Schade, dass Tiger den Cut verpasst hat – ihn hätten wir gerne etwas häufiger gesehen.


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