HuWo Reisen
    
   


  
Anreise & Schiff
Die Anreise verlief problemlos. Wir hatten wieder in Düsseldorf am Flughafen übernachtet, so dass wir ganz locker zum Gate gehen konnten. Der Flug war wie immer ein Flug, ereignislos, anfangs ok und dann zunehmend nervender – aber ohne geht es halt nicht. Durch Skip the counter konnten wir uns bei Alamo direkt ein Auto aussuchen und beladen. Man spart die Zeit keineswegs ein, denn bei der Ausfahrt wird alles was vorher am Schalter gemacht wurde nachgeholt, allerdings kann man sich schon früher sein Auto aussuchen.
Da wir es noch ziemlich weit hatten – es ging nach Cocoa Beach – fuhren wir direkt auf den Highway und ließen Miami, unser früheres Lieblingsziel rechts liegen. Nachdem wir etwas aus dem Moloch raus waren, konnten wir das Fahren auch wieder genießen. Nach 1,5 Jahren waren wir wieder in den USA und genossen die Fahrt durch Florida in der Goldenen Stunde immens. Nachdem wir uns an einer Versorgungskreuzung mit allem gewohnten eingedeckt hatten, blieben wir auch wach!
Im Hotel angekommen genossen wir noch einige Longboards und gute Livemusik an der Strandbar des Hotels. Der Urlaub hatte gut begonnen – so konnte es weitergehen.
Unser Golfgepäck konnten wir im Hotel lassen und so fuhren wir nach einem ausgiebigem Strandspaziergang, leckerem Frühstück im Waffle House und einem Einkauf im Ron Jon Surf Shop zum Hafen von Cape Canaveral und schifften auf die Oasis ein. Leider ein ziemlich langwieriger Prozess; erst nachdem man durch fast alles durch war verschaffte uns unser Platinum Status einen nicht zu verachtenden Vorsprung.
Einige Zeit später trafen auch unsere Freunde ein und zusammen begossen wir die Ausfahrt mit einigen Coronas. Vor ein paar Jahren hatten wir noch die auslaufenden Schiffe vom Park an der Spitze aus beobachtet, heute waren wir an Bord eines solchen Schiffes.
Mit einer Balkonkabine zum Board Walk hin hatten wir uns einen angenehmen Aufenthalt an Bord gesichert. Großartig erkunden mussten wir nichts mehr, da die Oasis baugleich mit der Allure ist auf der wir bereits vor ein paar Jahren waren.
Das Schiff war wieder großartig, die Kabine toll und mit dem Balkon ein Traum. Es macht viel Spaß den Zimmerservice in Anspruch zu nehmen und eine Pizza & Salat mit Blick auf das Meer und den Board Walk sowie die übenden Künstler des Aqua Theaters zu genießen. Je weiter man jedoch nach Süden kommt, desto heißer ist es auf dem Balkon und die Luftfeuchtigkeit und Hitze auch noch am Abend verleiden ihn dann leider etwas. So hat auch die Rückfahrt etwas Gutes, denn man kann den Balkon wieder genießen.
Besonders gut gefallen hat uns der Flow Rider Kurs, bei dem man tatsächlich gelernt hat wie man das machen muss! Die Shows waren nett und nicht zu langatmig. Da wir schon alles kannten, konnten wir uns dem Luxus hingeben nur wirklich das zu tun, was wir auch wollten.
Aufgefallen ist uns, dass viele alte, wirklich alte Menschen (80+) an Bord waren – wohingegen vor ein paar Jahren auf der Allure überwiegend nur jüngeres Publikum (30 – 60) war. Es gab keinen einzigen Aufzug den wir betreten haben, in dem nicht ein Rollstuhl oder Rollator war! Vielleicht weil es der Beginn der Snowbird Season war?!


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