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St. Lucia
Der heutige Tag versprach Luxus pur – soll heißen wir mussten nicht selber fahren, suchen und erkunden sondern uns wurde alles auf dem Silbertablett serviert. Obwohl wir das „selber unternehmen“ ja eigentlich gerne machen, haben wir uns auf St. Lucia für eine geführte Tour entschieden. Allerdings haben wir uns eine private Tour gebucht so hatten wir zumindest etwas „Entscheidungsfreiheit“.
Da die Insel sehr kurvenreich und hügelig ist, ist ein Scooter nicht zu empfehlen. Auch wollten wir uns kein eigenes Auto mieten – ein kundiger Führer, der uns überall hinbringt (wir hatten vorher per Mail abgestimmt, was wir sehen wollten) war die richtige Wahl für diese Insel. Die Fahrt nach Soufrière wo die Sehenswürdigkeit der Insel liegt – die Pitons – dauerte knapp zwei Stunden, allerdings immer wieder unterbrochen durch einen Besuch auf einer Bananenplantage, einem Fischerdorf oder einem Obststand am Wegrand.
Nach der langen Zeit im Auto freuten wir uns noch mehr über die Wanderung auf dem Tet Paul Nature Trail bei der man die Aussicht genießen konnte. Die Vegetation auf St. Lucia ist üppig – einfach der Hammer, alles grün. Wir Städter wissen jetzt sogar wie Cashewnüsse aussehen bevor sie in der „Supermarktform“ bei uns ankommen!!!
Nach der Wanderung ging es in einen Botanischen Garten, in dem uns jedoch hauptsächlich der Diamond Wasserfall interessierte. Den Rest sahen wir uns im Schnellverfahren an – zu viele Menschen. Danach ging es zum Anse Chastanet Beach über eine Straße, die wir noch nicht einmal einem Jeep zugemutet hätten und das mit einem Minibus. Hut ab – ziemlich durchgeschaukelt kamen wir in dem Resort an und genossen ein eiskaltes Bier bei schöner Aussicht.
Auch hier trafen wir wieder auf die beiden amerikanischen Ehepaare. Sie waren im gleichen Flieger aus Miami wie wir, saßen am gleichen Tisch bei der Übung, waren in St. Croix in der gleichen Bar und haben sich auf Antigua beim gleichen Vermieter Quads geliehen – nicht zu vergessen, dass wir sie dann noch am Darkwood Beach getroffen haben. Manche Menschen sieht man einmal an Bord und dann nie wieder, aber bei diesen konnte man danach gehen, dass man sie jeden Tag irgendwo sehen würde. In der zweiten Woche hat das richtig gefehlt!!!
Nach der kurzen Pause ging es mit einigen Stopps entlang des Weges (Fischerdorf, Marigot Bay, Aussichtspunkt hoch über Castries) wieder zurück zum Schiff. Eingekauft wurde diesmal im Hafenbereich; die Tour hatte uns ziemlich geschafft. Wir waren erledigt.
Highlights: die Pitons

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