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Dawson City
Im völligen Nebel brachen wir recht früh nach Dawson City auf, mussten dabei jedoch berücksichtigen, dass die Grenze nach Kanada erst um 8:00 am (9 pm Canadian Time) öffnete. Gerade auf dem kurvenreichen Stück der Strecke saß der Nebel so tief, dass man manchmal nicht weiter al 10 Meter sehen konnte. Hier war das Fahren recht anstrengend und ging sehr langsam voran und das wo wir so schnell wir möglich nach Dawson City wollten!
Nach dem die Strecke kontinuierlich höher ging brach auf einmal der Nebel auf und wir hatten einen strahlend blauen Himmel vor uns. Die Grenze erreichten wir just in Time zur Öffnung und konnten ohne Verzögerung weiterfahren.
Die Strecke des Top oft he World Highway ist ganz nett - endlich sieht man mal etwas von der Landschaft um einen herum. Auch sahen wir hier unsere ersten Karibus.
Eine lange Schlange - wie von manchen berichtet - gab es auch noch nicht an der Fähre nach Dawson und so waren wir recht früh dort und machten einen ersten Erkundungsgang durch den Ort mit seinen netten Häusern. Da aber die Sonne bei vielen schönen Gebäuden noch falsch stand fuhren wir hoch zum Midnight Dome und genossen von dort den Ausblick.
Danach ging es um das Thema Gold Digging und wir fuhren zuerst zur Dredge No 8, die wir uns kurz ansahen und dann zur Mine 33. Hier erhielten wir eine kleine Unterweisung wie man Gold wäscht. Im Anschluss an die "Einweisung" fuhren wir zur freien Mine, einige Meilen weiter an der jeder nach Gold graben durfte. Während einer versuchte die Kosten der Reise durch einen Goldfund zu verringern, ließ es sich der andere in der Sonne bei einem kühlen Bier gut gehen!
Nach dem der Rücken dann drohte nicht mehr gerade zu werden, fuhren wir wieder nach Dawson zurück und durchquerten die Stadt noch einmal bei einem anderen Sonnenstand. Zur Erholung setzten wir uns noch ein wenig in die Sonne am Fluss und genossen die Atmosphäre und dachten an die Geschichte des alten Goldgräberstädtchens.
Bevor wir zur ersten Show von Diamond Tooth Gertie's Saloon ginge, aßen wir noch auf der Terrasse unseres Hotels im Jack London Grill eine Kleinigkeiten. Die Show selbst war klasse - old style wohl wie früher. Danach waren wir aber so erledigt, dass wir uns für die letzte Show den Wecker stellen mussten. Um kurz vor Mitternacht rappelten wir uns dann noch einmal auf und zu unserer Überraschung war es noch hell draußen und die Straßen waren voller Menschen - eine unglaubliche Atmosphäre!
Der Umweg über Dawson City hatte sich gelohnt - wir waren unsicher ob es die weite Fahrt wert war, aber bei schönem Wetter ist es einfach ein Traum.


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