HuWo Reisen
    
   


  

Seit unserer Ankunft in Philadelphia standen wir mit dieser Stadt auf dem Kriegsfuss. Dies hat sich bis zur Abreise leider nicht mehr geändert. Wir kamen durch eine richtig feine Villengegend mit alten schlossähnlichen Steinbauten in die Stadt - leider wechselte sich das Straßenbild von einer Kreuzung zur nächsten extrem.
Bisher dachten wir die brennenden Tonnen und Autoreifen in amerikanischen Großstädten, wie man sie aus den Filmen kennt seien frei erfunden. Bis dato waren uns auf all den Touren noch nie welche begegnet. Die nächste Kreuzung belehrte uns eines Besseren; brennende Autoreifen und Ölfässer oder so etwas, ausgeschlachtete Autos, Autos auf Steinen ohne Reifen stehend, Gangmitglieder wohin das Auge reicht - jetzt kamen wir uns wie in einem Film vor, nur nicht so sicher.
Alles geschlossen, die Klimaanlage hatte in der aufkommenden Panik keiner betätigt und so quälten wir uns bei 30° C durch dieses Viertel. Irgendwann schafften wir es raus und fuhren nur noch zum Hotel - Nase voll zum Ersten.
Trotz schönen Wetters wollten wir uns die Stadt erst am nächsten Tag ansehen. Der nächste Tag war verregnet - ohne Unterlass und so machten wir unsere Besichtigungstour früh morgens bei wenig Verkehr und viel Regen durch Philadelphia mit dem Auto.
Endgültig genug hatten wir, als wir den gecrashten Polizeiwagen mitten im historischen Viertel sahen - wenigstens hier sollte es doch gesittet zugehen. Nase voll zum Zweiten!

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